Die Themen der Sendung vom 29.10.2008:
Hintergrund: Krise im Weiterbildungssektor
Vor Ort: Christliche Werte auf dem Prüfstand - Diakonien im Streik
Woche: Zeitungsredaktionen / CGZP
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Die Themen der Sendung vom 29.10.2008: Hintergrund: Krise im Weiterbildungssektor
Schlagworte: 6 Kommentare zur SendungKommentare als RSS
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Liebe Sabine,
das weiß ich wohl – und immer öfter wird ja überlegt, ob ver.di diesen Vertrag kündigt – der aber die Grundlage für den TV ist – damals war die ÖTV in keinster Weise kampfstark, um einen normalen TV zu bekommen oder womöglich zu erstreiken. Und auch jetzt müßten wir ggfs so stark sein, um einen neuen TV zu erstreiken. Allerdings ist der Streikverzicht tatsächlich sehr nachteilig, wie wir jetzt sehen.
Aber alle Probleme kann man nicht in eine Sendung packen, die ja eher über aktuelle Auseinandersetzungen berichten will.
Viele Grüße
Renate Richter
ver.di Bundesverwaltung
Der Beitrag von der Diakonie
Demo am 22.10.08, verschweigt leider, dass es tatsächlich eine Besonderheit in den kirlichen Tarifverträgen gibt, es wurde nämlich im Manteltarif 1979 eine Friedenspflicht vereinbart, diese untersagt den Mitarbeitern das Streikrecht, dies wäre doch mal wichtig gewesen zu erwähnen, auch wenn dieser Umstand auf die historischen Entscheidungen von ver.di, bzw. damals noch ötv, kein besonders gutes Licht wirft.
Mit freundlichem Gruß und Sinn für Wahrheit.
S. Cornils
Gerade das Thema Streikrecht hat mich in diesem Bericht sehr nachdenklich gestimmt. Viele meiner Kolleginnen und Kollegen trauen sich nicht sich zu wehren bzw. zu streiken, weil sie Angst haben ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Das Gerücht ist auch in unserer diakonischen Einrichtung stark verbreitet, dass uns als Pflegepersonal nicht erlaubt ist zu streiken. Unsere Unwissenheit gibt dem Arbeitgeber die Macht uns auszubeuten. Traurig aber wahr.
Guten Tag,
da ist Ihnen ein sehr stimmungsvoller Beitrag zu der Diakonie-Demo in Hamburg gelungen. Tolle Bilder, toll geschnitten, alles drin.
Herzlichen Dank!
Viele Grüsse aus Bielefeld
liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich fasse mich kurz:
meine Forderung: vernünftige Weiterbildungen für arbeitslose Menschen. Wenn ein 50 jähriger Dipl. XY arbeitslos wird, braucht er ein Anschlussstudium Master oder anderes marktgerechtes Studium und keinen Bildungscheck wie schreibe ich einen Lebenslauf.. genau so unsinnig ist es wenn keine drei jährigen Ausbildungen über die Arbeitsverwaltung für Arbeitslose oder Langzeitarbeitslose finanziert werden. Eine Pflegehelferausbildung wird getragen, aber ein Jahr länger zur examinierten Fachkraft nicht. Unsere Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden verschleudert für ungezielte Maßnahmen, damit muss Schluss sein. Arbeitslose u.a. sind BILDUNGSHUNGRIG würde ich sagen, aber sie können es nicht finanzieren. Das muß ein Ende haben.
In der ARGE müssen Fachkräfte für Weiterbildung sitzen und keine Arbeitslosenverwalter unter Vermittlungsdruck und mit Hilfsmittel wie Billig- WERTLOSweiterbildungen.
Bewerbungstraining ist ok aber Anschlussstudium muss auch möglich sein. Im Augenblick erlebe ich viel Volksverdummung, das darf so nicht weiter gehen. Hier sind auch die Gewerkschaften gefordert, wir alle sind gefordert unseren Forderungen Geltung zu verschaffen. Es gibt viele Wege: Rechtsmittel, Klagewege, der Politiker vor Ort, der Weg auf die Straße, Streik TV, Leserbriefe,
nur eines darf es nicht geben, solange es diese Handlungsstrategien der Volksverdummung gibt: UNTÄTIGKEIT. packen wir`s an.
Ihre Sendung verfolge ich immer sehr gerne, da sie die wirklich wichtigen Tehmen anspricht, welche in diesem Land vertuscht werden sollen.
Ich bin auch völlig einer Meinung mit der Sendung in Bezug der Löhne bei Weiterbildungsmaßnahmen. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass viele Beschäfigte weitaus weniger Geld als 10 - 15 € die Stunde bekommen und ebenfalls weite Strecken zur Arbeit zurücklegen müssen. Von solchen Verdiensten kann man da nur träumen.
Es müssen generell viel höhere Löhne und auch ein viel höheres ALG II gezahlt werden. Die ständig steigenden Lebenshaltungskosten kann sich kaum noch einer leisten. Da ist es Witz, wenn das ALG II im Jahr 2009 um 1,9 % (im Jahr 2010 um 2,... %) steigen soll. Genauso witzig ist die Steigerung des Kindergeldes um 10 € pro Monat.
Aber im Gegenzug dazu werden Milliarden an die Banken gezahlt, welche am Ende wieder der Steuerzahler ausgleichen muss.
Mit freundlichen Grüßen
S. Huber
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